Wer hat die Wahrheit? Austausch und Impulse zum Thema des Zentralabiturs
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Online-Seminar: Wer hat die Wahrheit? Austausch und Impulse zum Thema des Zentralabiturs
Fortbildung Religionslehrer*innentreffen. Neuer Rahmenplan Ev. Religion Klasse 5/6
Der neue Rahmenplan für das Fach Evangelische Religion tritt im Schuljahr 2025/26 in Kraft.
Er legt besonderen Fokus auf die Umbruchs- und Gemeinschaftserfahrungen der Lernenden und verfolgt einen subjektorientierten Ansatz. Verbindliche Themen sowie vielfältige optionale Anregungen fördern einen dialog- und diskursoffenen Lernprozess.
Bringen Sie den Rahmenplan in gedruckter oder digitaler Form und für die im Plan vorliegenden Themen gern Beispiele und Ideen aus Ihrer Unterrichtspraxis mit. Planmäßig sollte das Dokument zu Beginn des Schuljahres an den Schulen angekommen sein. Falls der Plan bis dahin noch nicht vorliegt, stellen wir Ihnen ein vorläufiges Arbeitspapier zur Verfügung.
"Im Anfang war der Code?"
Künstliche Intelligenz prägt längst unseren Alltag – von Chatbots bis zu automatisierten Entscheidungen in Medizin, Wirtschaft und Bildung. Auch im Religionsunterricht an beruflichen Schulen stellt sich die Frage: Welche Chancen und Herausforderungen bietet der Einsatz von KI? Welche neuen Lernformate entstehen – und wie verändern sich Rollen, Inhalte und Methoden?
Gleichzeitig wirft die Entwicklung intelligenter Systeme tiefgreifende Fragen auf: Was bedeutet es, Mensch zu sein, wenn Maschinen „denken“ können? Wie verändert KI unser Bild vom Menschen – und unser Bild von Gott?
Die Tagung lädt dazu ein, KI im Religionsunterricht praxisnah zu erproben und zugleich kritisch zu reflektieren. Neben didaktischen Impulsen und Unterrichtsideen geht es um theologische, ethische und anthropologische Fragen.
Trauern und Trösten – Was wird einmal sein?
Jeder Mensch hat eigene Bezugspunkte zu dem, was Tod und Trauer bedeuten, auch zu dem, was – vielleicht - einmal sein wird. Und: Jede*r trauert anders. Auch Kinder im Grundschulalter beschäftigt das Thema mit den damit verbundenen Gefühlen und Gedanken.
Wie können wir sie im schulischen Kontext und im Unterricht mit ihren Fragen altersgerecht und einfühlsam begleiten? Was kann helfen und trösten in der Erfahrung von Abschied und Trauer? Welche Bedeutung können dabei Hoffnungsbilder haben, von denen die Religion(en) erzählen?
Anhand eines Bilderbuches nähern wir uns diesen Fragen, entwickeln Ideen für den Unterricht und erkunden Möglichkeiten, darüber mit den Kindern ins Gespräch zu kommen
"Kann ich Sie mal kurz sprechen?"
In den Kursen zum Kurzgespräch - im Sinne der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK) werden Grundlagen eines systemischen Ansatzes der Gesprächsführung vermittelt, der besonders auf „Tür- und Angel-Situationen“ ausgerichtet ist. Eine Einführung mit praktischen Gesprächsbeispielen aus Schule und Gemeinde und das konkrete Training der Methode in unterschiedlichen Settings stehen im Mittelpunkt.
Leitung: Dr. Katrin Meuche (Junge Nordkirche) und Birgit Kuhlmann (beide Trainer*innen der Methode des Kurzgesprächs nach AgK)
Zielgruppe: Lehrer*innen aller Schularten und -stufen, (Schul-) Seelsorgende, Mitarbeiter*innen aus Gemeinde, Pastor*innen
Termine: 26. - 28.09. und 14. - 16.11.2025
PTI-Tag "Was darf ich hoffen?"
Sie sind herzlich zum PTI-Tag eingeladen, um sich anhand eines neuen Wimmelbildes auf Spurensuche nach der Hoffnung zu begeben. Dabei wird auch die Frage nach der Gerechtigkeit ins Spiel kommen … Freuen Sie sich auch auf RUDI 5, das neue Heft voller Wimmelbilder und Anregungen für die Praxis!
Zu diesem besonderen Nachmittag laden viele Hamburger Studienleiter*innen gemeinsam ein. Sie haben im Laufe des letzten Jahres das neue Wimmelbild und dazu das RUDI-Heft 5 zusammen entwickelt. Wimmelbild und Anregungen eignen sich für alle Schuljahrgänge sowie für die Konfi-Zeit.
Es wird eine der letzten Veranstaltungen im Dorothee-Sölle-Haus an der Königstraße sein, denn alle kirchlichen Einrichtungen ziehen zum Ende des Jahres 2025 in ein schönes neues Haus an der Gaußstraße.
Bitte wählen Sie bei Ihrer Anmeldung im Feld "BEMERKUNGEN" zwei der folgenden Workshops aus (1. Wahl und Alternative):
1. Der Hoffnung auf der Spur – mit Wimmelbild und Hoffnungstüte
Für die Grundschule.
Mit Beate Peters
2. Ich höre was, was du nicht hörst. Auf dem Entdeckungspfad durch das Wimmelbild: Wo steckt (Un-)Gerechtigkeit in der Kommunikation?
Für alle Interessierten.
Mit Britta Hemshorn de Sanchez
3. Ich sehe was, was du nicht siehst. – Mit Wimmelbildern eine gerechtere Welt er-finden.
Für Berufsbildende Schulen.
Mit Chris Domokos
4. Kreatives Gewimmel – So geht’s mit iPads in der GS und Sek I
Bitte ein iPad mitbringen!
Mit Bianca Bretträger
5. Mit Paperclip-Erzählvideos der Hoffnung auf der Spur.
Für die Arbeit mit Jugendlichen in Schule und Konfi-Zeit.
Bitte ein Smartphone mitbringen!
Mit Irmela Redhead
6. Rudi 5 in Sek I und Sek II
Mit Dennis Graham
Tragende Bilder – gefährliche Tradition?
Antisemitismuskritik im Religionsunterricht richtet sich nicht nur gegen judenfeindliche kirchliche Traditionen. Sie stärkt zugleich eine christliche Perspektive, die ohne Abgrenzung und Negativbilder auskommt. Im Dialog mit jüdischer Auslegung entdeckt sie neue Einsichten, Vielgestaltigkeit und Lebendigkeit.
Doch wie sprechen wir im Religionsunterricht über das Judentum – und wie über das Christentum? Welche Bilder von „den Juden“ schleichen sich, oft unbemerkt, in Erzählungen, Lehrwerke oder Unterrichtsmaterialien ein? Und was heißt es konkret, antisemitismuskritisch zu unterrichten?
Diese Tagung lädt Religionslehrkräfte ein, sich mit tradierten Denkfiguren auseinanderzusetzen, in denen Antijudaismus bis heute fortwirkt – etwa in Passionsdarstellungen, Jesusbildern oder im Sprechen über Israel. Wie gehen wir damit im Unterricht um? Wie gelingt ein Zugang, der beides ist: sensibel und kritisch?
Impulse aus Theologie, Religionspädagogik und schulischer Praxis eröffnen neue Perspektiven. In Workshops werden Materialien reflektiert und Unterrichtsideen entwickelt. Ziel ist ein Unterricht, der antisemitismuskritisch, theologisch fundiert und pädagogisch verantwortungsvoll gestaltet ist.
Abgesagt: KIpp-Punkt: Will ich perfekt sein?
Tests und Klassenarbeiten nur noch durch KI bewerten lassen? Die Dream-Body-App für Jugendliche? Ein Feel-Good-Chip zur Stimmungsregulierung? Dank KI Teil der Lieblingsserie sein? Einzug in Virtual Heaven? – Das sind nur einige der Denk- und Diskussionsanreize in unserem Kartenspiel. Neugierig geworden? Dann spielen Sie es mit uns und setzen es in Ihrem Unterricht in Sek I oder der Beruflichen Schule ein!Unser PTI-Spiel, das wir 2024 mit großem Erfolg in Rostock, Hamburg und Rendsburg präsentieren durften, ist nun in die Produktion gegangen und bundesweit erhältlich. Sie bekommen einen Klassensatz zum Vorzugspreis im Rahmen der Fortbildung.
Bevor der Ernstfall in die Schule kommt ...
Wenn wir Kindern die Möglichkeit geben, Fragen und Gedanken zum Thema Tod und Sterben zu äußern, wird oft großes Interesse deutlich und sie beteiligen sich engagiert. Es zeigt sich, wie hilfreich es sein kann, dem Thema mitten im Leben Raum zu geben, auch wenn der „Ernstfall“ noch gar nicht eingetreten ist. Der Einsatz von Bilderbüchern kann dabei unterstützen, weil das „Einsteigen“ in Geschichten Schonräume bietet, die von Kindern genutzt werden können. In diesem Seminar werden deshalb Bilderbücher vorgestellt, die sich als Gesprächsanlässe eignen. Außerdem werden wir über Umsetzungs- und Weiterarbeitsmöglichkeiten für den Religionsunterricht nachdenken.
Online-Seminar: 6. Landesfachtag Ev. und Kath. Religion:
In Zeiten, die sich zwischen Kopfschütteln und Händefalten bewegen, stehen auch Kinder und Jugendliche mit gemischten Gefühlen der Weltlage gegenüber. Mit ihren komplexen Fragen nach dem „Warum ist es so, wie es ist?“ „Wie geht es weiter?“ und „Wo ist da der Sinn?“ bietet der Religionsunterricht einen unverzichtbaren Raum für Orientierung, Reflexion, Sinn- oder Hoffnungssuche – und: religiöse Bildung. Der diesjährige Fachtag lädt dazu ein, die Frage nach den eigenen Beweggründen für das Fach Religion zu vertiefen und mit neuen Impulsen zu füllen.