Die Fortbildungsangebote aus dem Arbeitsgebiet RU in der Grundschule und in Förderzentren bieten den Lehrkräften und Referendar*innen Möglichkeiten, die eigenen Kompetenzen zu stärken, ihr religionspädagogisches und didaktisches Repertoire zu reflektieren und zu erweitern. Im Mittelpunkt bei der Bearbeitung von Themen aus dem Lehrplan, der Erprobung kompetenzorientierter Methoden stehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fragen nach dem Sinn und dem eigenen Selbst in dieser Welt.
Wie lernen Kinder eigentlich – und was hindert sie daran? Viele Schwierigkeiten im Unterricht haben ihre Wurzeln nicht in mangelnder Motivation oder Disziplin, sondern in einem entscheidenden Entwicklungsfaktor: der Fähigkeit zur Mentalisierung – also dem Verstehen der eigenen Gedanken, Gefühle und Absichten. Diese Fähigkeit entsteht nicht von allein. Sie entwickelt sich durch Beziehungen – insbesondere durch Erwachsene, die Kinder in emotional herausfordernden Situationen mit innerer Klarheit, Einfühlung und Halt begleiten. Lehrkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle. Wer mentalisierend unterrichtet, schafft nicht nur ein besseres Lernklima, sondern fördert gezielt Kompetenzen, die langfristig schulischen Erfolg, emotionale Stabilität und soziale Teilhabe ermöglichen.
