Diese Veranstaltung macht sich anhand der Bibel und der historisch-kritischen Forschung auf die Spur, wer dieser Jesus von Nazareth war. Was bedeuten die Gleichnisse? Waren das „echte“ Wunder? Wir werden vertraut damit, wie wir Jesus (nicht) verstehen können. Das klärt Vieles für den Unterricht. Den Materialreader gibt es bei Anmeldung per Post. Halten Sie in der Veranstaltung aber auch Ihre Bibel bereit. Ein Tipp: Lesen Sie zur Vorbereitung sehr!!!! gerne das spannende und informative romanartige Buch von Prof. Gerd Theißen: „Der Schatten des Galiläers“.
- PTI Schule
- Arbeitsfelder
- Sek I
SEK I
Veranstaltungen SEK I
23 Veranstaltungen
Online-Seminar Jesus!Christus? 2026
Reli-Tea-Time
Wir laden Sie ein bei einem Glas Tee, später auch Wein, ins Gespräch zu kommen.
Bei leckerem Essen und Trinken haben wir die Möglichkeit zu ungezwungener Vernetzung und anregendem fachlich-kollegialem Austausch.
17.00 Uhr - Beginn im Plenum und ggf. Bilden von Arbeitsgruppen
19.00 Uhr - gemeinsames Abendessen
Im Tagungsbeitrag ist die Tagungsverpflegung, das Abendessen und eine Übernachtung inkl. Frühstück enthalten.
Mitglieder des Religionslehrerverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. können sich 50% der Tagungskosten durch den Verband erstatten lassen.
Was MACHT Wut? Dynamiken von Protest und Wandel in Religion und Gesellschaft
Wut ist ein kraftvoller Hinweis, dass etwas nicht stimmt. Als Protestant*innen wissen wir: Glaube lebt vom Mut, Dinge nicht hinzunehmen, sondern sie immer wieder zu hinterfragen und eine Stimme entgegenzusetzen. Auch biblische Traditionen kennen diese Kraft: vom prophetischen Protest bis zum leidenschaftlichen Einsatz Jesu für eine bessere Welt.
Unsere Tagung nimmt diese Spur auf und erkundet Wut in drei Dimensionen: Was bringt uns in Rage? Wie kann sie Wandel anstoßen? Und wo liegt in ihr eine eigene Kraft?
Dabei verstehen wir Wut nicht als destruktiv, sondern als mögliche Quelle von Klarheit, Mut und Verantwortung. Richtig wahrgenommen und gestaltet, kann sie zum Motor für Veränderung werden – persönlich, gesellschaftlich und im schulischen Kontext.
Wir entdecken, wie Wut sensibilisiert, zum Widerspruch ermutigt und neue Handlungsspielräume eröffnet.
„Du stellt meine Füße auf weiten Raum.“ Mutig in die Zukunft!
Vorstellungen von der Zukunft sind für viele Menschen heute von Unsicherheiten und Sorgen geprägt. Was lange selbstverständlich und verlässlich schien, gerät ins Wanken. Veränderungen folgen in rasantem Tempo aufeinander. Krisen bleiben nicht auf Distanz, sondern prägen zunehmend den Alltag und das Lebensgefühl vieler Menschen. Zwischen gesellschaftlichen Spannungen, globalen Konflikten und der ständigen Präsenz neuer Nachrichten wächst die Sehnsucht nach Orientierung und einem hoffnungsvollen Blick nach vorn.
Was gibt Halt in einer Welt des rasanten Wandels? Was stärkt uns darin, zuversichtlich zu bleiben und mutig zu handeln? Welche Haltungen helfen dabei, offen auf die Welt und auf andere Menschen zuzugehen? Wie können neue Zukunftsbilder in einer Zeit entstehen, die häufig von Krisen und Sorgen bestimmt ist?
Beim Religionspädagogischen Tag 2026 richten wir unseren Blick auf Wege, die Mut machen. Gemeinsam wollen wir neue Perspektiven eröffnen und weiten Raum schaffen – für Hoffnung, Zuversicht und Mut.
Online-Seminar: Kann Freundschaft Wut?
Freundschaften sind wichtig – und gerade dort, wo uns Menschen besonders nahe sind, können Enttäuschung, Verletzung und Wut entstehen. Anhand der Freundschaft von David und Jonathan schauen wir darauf, wie Wut und Konflikte eine Freundschaft verändern können und was Vertrauen und Loyalität damit zu tun haben. Wir setzen uns mit der biblischen Geschichte auseinander und fragen, welche Perspektiven sie auf Freundschaft, Wut und Versöhnung eröffnet und wie dies zum Gegenstand im Religionsunterricht werden kann.
Online-Seminar: loud and proud: Jesus und Bartimäus
Zwei Varianten der Jesus-Erzählungen kennen wir zur Genüge: "Wir müssen den Armen helfen" oder "Ihr seid arm, aber geliebt." Beide gehen an unseren Schüler*innen vorbei, die sich selbst oft als abgehängt erleben. Diese Fortbildung nimmt einen dritten Weg: Bartimäus, der sich nicht zum Schweigen bringen lässt und selbst vom Rand in die Mitte tritt. Wir fragen, wie aus prophetischem Zorn Gestaltungskraft wird statt Ressentiment oder Resignation. Für Religionslehrkräfte, die Rand-Erfahrungen ihrer Schüler*innen ernst nehmen wollen, ohne sie zu romantisieren.
Online-Seminar: Das House of One – ein Rollenspiel zum interreligiösen Dialog
Drei Religionen, drei Gebetsräume, ein gemeinsamer Ort der Begegnung: Das House of One eröffnet einen anschaulichen Zugang zu Möglichkeiten und Grenzen interreligiöser Verständigung. Die vorgestellte Unterrichtseinheit nimmt das Berliner Projekt zum Ausgangspunkt und lässt Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel Diskussionen um das Projekt nachvollziehen.
So ein Dilemma! Praxis und Materialien für Ihren RU
Dilemmata sind ein attraktiver Anlass für spannende Gespräche mit Schüler*innen jeden Alters und führen leicht in dialogisches Lernen. Uns LuL auch! Und genau das machen wir in der Veranstaltung vor Ort auch miteinander: Selbst ausprobieren, besprechen, abwägen und lachend „streiten“. So entwickeln wir „en passant“ viele Möglichkeiten des Einsatzes im RU… Sie nehmen den dicken Materialreader dazu mit nach Hause.
Achtsamkeit lehren – mit Meditationen, Weisheitsgeschichten
Eine vollständig ausgearbeitete Unterrichtsreihe mit Weisheitsgeschichten und Meditationen zur Förderung von Achtsamkeit, Resilienz und interkulturellem Lernen in Grundschule und Sekundarstufe I
Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der Grundschule sowie der Sekundarstufe I, die Achtsamkeit auf eine lebendige, kulturübergreifende und praxisnahe Weise in ihren Unterricht integrieren möchten.
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die von hoher Geschwindigkeit, vielfältigen Anforderungen und kultureller Vielfalt geprägt ist. Viele erleben Leistungsdruck, Unsicherheiten oder Konflikte und benötigen Möglichkeiten, innere Ruhe, Selbstvertrauen und Orientierung zu entwickeln.
Die Fortbildung verbindet Achtsamkeitsübungen und Meditationen mit Weisheitsgeschichten aus unterschiedlichen Kulturen und Traditionen der Welt. Geschichten aus Asien, Afrika, Europa, dem Nahen Osten und weiteren Kulturkreisen eröffnen altersgerechte Zugänge zu zentralen Lebensthemen wie Mut, Gelassenheit, Mitgefühl, Dankbarkeit, Vertrauen, Respekt und dem Umgang mit Herausforderungen.
Die Teilnehmenden lernen, Meditationen sicher anzuleiten, erfahren, welche Bereiche der Achtsamkeit dadurch gefördert werden, und entdecken, wie Weisheitsgeschichten genutzt werden können, um mit Kindern und Jugendlichen über Werte, innere Haltungen und persönliche Ressourcen ins Gespräch zu kommen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem interkulturellen Lernen. Die Geschichten zeigen, dass Menschen weltweit ähnliche Fragen bewegen und vergleichbare Werte entwickelt haben. Sie fördern Perspektivwechsel, Empathie und gegenseitigen Respekt und bieten insbesondere in kulturell vielfältigen Lerngruppen wertvolle Anknüpfungspunkte für Begegnung und Austausch.
Die vorgestellte Unterrichtsreihe ist für Grundschule und Sekundarstufe I unmittelbar einsetzbar und mit den Bildungsplänen Hamburgs und Schleswig-Holsteins kompatibel. Im Seminar wird aufgezeigt, wie die Inhalte den jeweiligen Kompetenz- und Themenbereichen zugeordnet werden können.
Die Teilnehmenden erhalten ein umfangreiches Unterrichtsheft mit Weisheitsgeschichten, Reflexionsaufgaben, kreativen Impulsen und direkt einsetzbaren Meditationen. Die Übungen können von den Schüler*innen nach der gemeinsamen Erarbeitung auch selbstständig genutzt werden, um die jeweiligen Inhalte im Alltag zu vertiefen.
Ziel der Fortbildung
Nach Abschluss der Fortbildung sind Sie in der Lage,
altersgerechte Meditationen sicher anzuleiten,
Weisheitsgeschichten aus verschiedenen Kulturen didaktisch einzusetzen,
zentrale Bereiche der Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen zu erarbeiten,
Selbstwahrnehmung, Selbstregulation und Resilienz zu fördern,
interkulturelle Dialoge im Unterricht anzuregen,
Wertebildung und Gemeinschaftssinn zu stärken,
ein ruhigeres, achtsameres und wertschätzenderes Lernklima zu fördern,
Schüler*innen Übungen an die Hand zu geben, die sie selbstständig im Alltag nutzen können.
Für wen?
Lehrkräfte der
• Grundschule (ab Klasse 4)
• Sekundarstufe I
Jahrestagung für Religionslehrer*innen an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Berufsbildenden Schulen
Wütende Menschen begegnen uns im Alltag beinahe täglich: im Straßenverkehr, auf dem Schulhof, im Internet und in den Regierungshäusern der Welt. Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Was hat die Wut in dir ausgelöst? Und: Hat es sich für etwas „gelohnt“, so richtig wütend gewesen zu sein?
Wut gehört zu den Emotionen, die vielen Menschen auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch erscheinen, wirkt sie doch nicht selten destruktiv und kann sogar Menschen zerstören..
Und doch ist Wut oftmals ein wichtiger Motor, um zu sich selbst zu stehen, für andere einzustehen, um Krisen zu bewältigen. Wut kann ein Katalysator für konstruktive Veränderungen sein. Aus Wut kann Mut erwachsen.
Während der Tagung werden wir religiöse Schriften und Traditionen zur Wut und einem konstruktiven Umgang mit derselben befragen. Auch die psychologische und seelsorgerliche Perspektive werden eingetragen. Unterrichtsimpulse für eine Art „Wutschule“ werden erprobt und die Möglichkeiten emotionalen Lernens im Religionsunterricht reflektiert.
Weitere Informationen zur Tagung folgen demnächst in einem Flyer.
