Dilemmata sind ein attraktiver Anlass für spannende Gespräche mit Schüler*innen jeden Alters und führen leicht in dialogisches Lernen. Uns LuL auch! Und genau das machen wir in der Veranstaltung vor Ort auch miteinander: Selbst ausprobieren, besprechen, abwägen und lachend „streiten“. So entwickeln wir „en passant“ viele Möglichkeiten des Einsatzes im RU… Sie nehmen den dicken Materialreader dazu mit nach Hause.
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SEK II
Veranstaltungen SEK II
23 Veranstaltungen
So ein Dilemma! Praxis und Materialien für Ihren RU
Jahrestagung für Religionslehrer*innen an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Berufsbildenden Schulen
Wütende Menschen begegnen uns im Alltag beinahe täglich: im Straßenverkehr, auf dem Schulhof, im Internet und in den Regierungshäusern der Welt. Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Was hat die Wut in dir ausgelöst? Und: Hat es sich für etwas „gelohnt“, so richtig wütend gewesen zu sein?
Wut gehört zu den Emotionen, die vielen Menschen auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch erscheinen, wirkt sie doch nicht selten destruktiv und kann sogar Menschen zerstören..
Und doch ist Wut oftmals ein wichtiger Motor, um zu sich selbst zu stehen, für andere einzustehen, um Krisen zu bewältigen. Wut kann ein Katalysator für konstruktive Veränderungen sein. Aus Wut kann Mut erwachsen.
Während der Tagung werden wir religiöse Schriften und Traditionen zur Wut und einem konstruktiven Umgang mit derselben befragen. Auch die psychologische und seelsorgerliche Perspektive werden eingetragen. Unterrichtsimpulse für eine Art „Wutschule“ werden erprobt und die Möglichkeiten emotionalen Lernens im Religionsunterricht reflektiert.
Weitere Informationen zur Tagung folgen demnächst in einem Flyer.
Religion und Politik – und die Welt dazwischen.
Religiöse Fundamentalismen nehmen in vielen Gesellschaften und Ländern zu: Autokratinnen und Potentaten werden gestützt von religiösen Gruppen, Christfluencer*innen versuchen aktiv, Gesellschaftspolitik zu beeinflussen und Glaubensinhalte mit einer konservativen bis rechten politischen Agenda zu verbinden. Diesem Geflecht sind auch unsere Schüler*innen – bewusst oder unbewusst – ausgesetzt. Doch wie kann ein konstruktives Verhältnis von Politik und Religion aussehen? Welche theologischen Spuren – von Luther bis heute – können unseren Lernenden helfen, sich zu positionieren?
Anhand konkreter Unterrichtsideen werden wir nach Möglichkeiten suchen, die Lernenden in ihrer Positionierung konstruktiv zu begleiten.
