Wütende Menschen begegnen uns im Alltag beinahe täglich: im Straßenverkehr, auf dem Schulhof, im Internet und in den Regierungshäusern der Welt. Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Was hat die Wut in dir ausgelöst? Und: Hat es sich für etwas „gelohnt“, so richtig wütend gewesen zu sein?
Wut gehört zu den Emotionen, die vielen Menschen auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch erscheinen, wirkt sie doch nicht selten destruktiv und kann sogar Menschen zerstören..
Und doch ist Wut oftmals ein wichtiger Motor, um zu sich selbst zu stehen, für andere einzustehen, um Krisen zu bewältigen. Wut kann ein Katalysator für konstruktive Veränderungen sein. Aus Wut kann Mut erwachsen.
Während der Tagung werden wir religiöse Schriften und Traditionen zur Wut und einem konstruktiven Umgang mit derselben befragen. Auch die psychologische und seelsorgerliche Perspektive werden eingetragen. Unterrichtsimpulse für eine Art „Wutschule“ werden erprobt und die Möglichkeiten emotionalen Lernens im Religionsunterricht reflektiert.
Weitere Informationen zur Tagung folgen demnächst in einem Flyer.
